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Wie wir das Selbstbewusstsein unserer Kinder stärken

Wie wir das Selbstbewusstsein unserer Kinder stärken

13.10.2018. 14:51
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Motivations-Coach Cristián Gálvez hat mir erklärt, wie Eltern das Selbstbewusstsein ihrer Kinder stärken können:  

 

  • Nehmt Eurem Kind keine Dinge ab, die es schon selbst tun kann. Viel hilfreicher sind  konkrete Rückmeldungen zu dem jeweiligen F Zum Beispiel: „Super, im Schreiben des Buchstabens B bist du schon viel besser geworden.“ Eine konkrete Rückmeldung löst viel mehr Positives beim Kind aus, als nur ein allgemein daher gesagtes Lob. Die eigene Selbstwirksamkeit wird dem Kind so viel bewusster.  

 

  • Schaut auf das Positive, nicht auf das Negative. Wenn das Kind zehn Aufgaben löst und eine davon falsch ist, sagen Lehrer und Eltern: „Schau, da hast du einen Fehler gemacht.“ Diese Einflüsse sind fatal für den Aufbau eines förderlichen Selbstbewusstseins. Besser wäre: „Toll, du hast neun Aufgaben richtig gelöst. Jetzt schauen wir, wie du die zehnte Aufgabe auch noch gelöst bekommst.“


  • Generalisierungen sind tabu. Nicht förderlich sind  Sätze wie: „Mathe kannst du nicht.“  Oder: „Du bist ja eine richtige Zicke.“ Eltern schließen leider oft von einem Fehlverhalten ihres Kindes auf die gesamte Person. Das ist nicht gut, weil das Kind so den Eindruck bekommt, nicht handlungsfähig zu sein. Besser ist es, Dinge und Verhaltensweise ganz konkret zu benennen, positive wie negative. „Dies Mathe-Aufgabe hast du noch nicht bis zum Ende gelöst. Ich weiß, das kannst du besser.“  Das zeugt von Respekt und der Handlungsraum des Kindes wird größer.  


  • Fragt nach den Hintergründen. In unserer modernen Leistungsgesellschaft müssen selbst die Kleinsten funktionieren. Kinder hören deswegen oft Sätze wie: „Stell dich mal nicht so an.“ Übersetzt bedeutet das so viel wie: „Jetzt funktioniere endlich so wie ich das möchte!“ Besser wäre: „Was genau macht dich denn so traurig?“ Das Kind spürt dann, als eigenständiges Subjekt mit seinen Bedürfnissen in Ordnung zu sein.


    Und hier mein persönlicher Lieblingstipp von Christián Gálvez. Etwas das ich seit einigen Monaten mit meinem Sohn umsetze, was uns beide stärkt und ihn gut einschlafen lässt:

  • Führt ein stärkendes, positives Abendritual ein.  Gute Gewohnheiten fördern das Selbstbewusstsein  und der Moment vor dem Einschlafen ist für die Hirnbildung wichtig. Besonders hilfreich sind daher bewusstseinsstärkende Fragen beim Zubettbringen. Frage dein Kind: „Was ist dir heute gut gelungen? Was hast du heute gelernt? Was war heute besonders schön? Wofür bist du dankbar?“ Und dann gemeinsam mit Sohn oder Tochter nochmal genau in diesen Moment reingehen, das noch einmal erleben und mit diesen Bildern im Kopf das Kind in die Nacht entlassen. So bilden sich förderliche, neuronale Verknüpfungen und der Blick auf das Gute in der Welt wird geschärft und ritualisiert.

Für alle, die noch mehr wissen wollen: Das neue, praxisorientierte Online-Training von Christián Gálvez heißt richtig-selbstbewusst.de

 

Ein schönes, selbstbewusstes und sonniges Herbst-Wochenende wünscht euch 

Christina   

 

Foto: Heike Berse/pixelio.de

 

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