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Weihnachten nach der Trennung ist "Übergangsweihnachten"

Weihnachten nach der Trennung ist "Übergangsweihnachten"

24.12.2021. 14:26
(Kommentare: 0)

Weihnachten nach der Trennung ist definitiv eines, nämlich anders. 

Anders als gewohnt. Und wahrscheinlich anders als du es dir noch vor ein paar Jahren vorgestellt und gewünscht hast. 

"Dieses Jahr feiere ich Übergangsweihnachten", hat mir eine Mutter gesagt, mit der ich im Coaching zusammenarbeite. 

Und ich finde diesen Begriff sehr passend. 

Wie du dir und deinen Kindern dein persönliches schönstes Übergangs-Weihnachtsfest erschaffst, darum geht es in diesem Artikel. Hier kommen meine 3 Ideen für dich: 

1: Schraub die Erwartungen runter, bitte 

In meiner Facebook-Gruppe "Trennung und Scheidung als Chance" ging es diesen Monat ganz oft um dieses Thema: Wie übersteht man Weihnachten nach der Trennung? Vor allem dann, wenn gefühlt alle anderen im Kreise ihrer happy Family feiern. 

Ich finde: Beim ersten Weihnachten nach der Trennung ist weniger mehr.
Weniger Stress. Weniger Erwartungen. Weniger Tamtam im Allgemeinen. 

In diesem Text kannst du nachlesen, wie mein erstes Weihnachten nach der Trennung war - das erste Weihnachten ohne meinen Sohn. 

Mach dir klar dass dieses Weihnachten anders ist. Und schraube deine Erwartungen runter. 

Ich hatte in meinem ersten Trennungsjahr zum Beispiel keinen Weihnachtsbaum in meiner neuen Wohnung. 

Es ging auch ohne ganz wunderbar. 

Frag dich: Was kann ich loslassen, damit mein Weihnachten entspannt wird? 

Den überhöhten Anspruch an dich selbst zum Beispiel. Und an deine Kinder. 

2. Akzeptiere dass es jetzt anders ist

So lange wir krampfhaft an etwas festhalten, was nicht mehr ist, sind wir im Widerstand. Und damit im Leiden. 

Gehe daher in die radikale Akzeptanz, dass dein Weihnachten dieses Jahr anders und neu ist. 

"Übergangsweihnachten" hat es eine meiner Coaching-Kundinnen vor ein paar Tagen genannt, und den Begriff finde ich super. Wenn du im Trennungsjahr bist, dann bist du in der Übergangszeit. Und im kommenden Jahr kann dein Weihnachtsfest schon wieder ganz anders aussehen. 

Erlaube dir diese Übergangszeit. Nutze sie, um dich intensiv mit dir selbst zu beschäftigen. Wenn du dazu Unterstützung an deiner Seite möchtest, schreib mich gerne an oder buche dir hier ein erstes unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir. 

3: Nutze die Zeit für neue Rituale

Trennung bedeutet immer auch, dass wir Ungeliebtes loslassen können. 

Zum Beispiel den Besuch bei deinen früheren Schwiegermama, der für dich sowieso immer ziemlich unentspannt war, nur mal so als hypothetisches Beispiel :)

Nutze dein neues Übergangsweihnachten, um neue passende Rituale für dich und dein Kind zu etablieren. 

Jetzt kannst du Weihnachten feiern, so wie du es wirklich willst, ohne Kompromisse machen zu müssen. 

Ich zum Beispiel feiere dieses Jahr am 24. und 25. 12. mit meiner Familie und Patchworkfamilie. 

Und den 26.12. verbringe ich mit meinen beiden Söhnen (9 und 1 Jahre) allein zu Hause. Wir werden es uns zu dritt gemütlich machen, Bücher lesen, einen Weihnachtsfilm schauen, ein kleines Raclette machen - und es ganz entspannt angehen. Vielleicht bleiben wir sogar den ganzen Tag im Schlafanzug, wer weiß. 

Kein Verwandtenbesuch. 

Kein Gänseessen. 

Keine Fahrt zum Restaurant. 

Einfach nur gemütlich zu Hause, so wie wir das wollen.  

Und wie würdest du am liebsten feiern? Jetzt hast du die Chance dazu. 

"Übergangsweihnachten" muss nicht schlecht sein. 

"Übergangsweihnachten" ist das was du draus macht. 

So wie aus deiner ganzen Trennung übrigens. 

Du hast die Chance, diese schmerzliche Erfahrung in deine persönliche Superpower zu verwandeln. Wenn du bereit bist, dich auf diese Reise einzulassen

Schreib mich an, wenn ich dir dabei helfen kann. 

Frohe Weihnachten für dich! 

Christina

 

 

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von Christina Rinkl (Kommentare: 0)

In diesen Tagen klicken wir uns durch die Online-Shops und stromern durch die Gänge der Einkaufszentren, um noch die letzten Geschenke für unsere Lieben zu besorgen. Wen wir dabei meist vergessen: Uns selbst. Ich finde: Jede Mutter sollte sich mindestens einmal im Jahr selbst beschenken, spätestens zu Weihnachten. Zum Beispiel mit diesem großartig illustrierten Buch hier: „Mama“ von Helene Delforge und Quentin Greban.

von Christina Rinkl (Kommentare: 1)

Dieser Text ist für alle, die dieses Jahr einen oder sogar alle Feiertage ohne ihre Kinder verbringen. Bei mir war es im letzten Jahr so, ich weiß also ziemlich gut, wie sich das anfühlt. Es ist eine harte Zeit. Auch, wenn man versucht, das Beste daraus zu machen.

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